Änderungen der Satzung und der Geschäftsordnung zum 23.2.2018

Änderungen der Satzung zum 23. Februar 2018

Zur alten Fassung der Satzung

§ 1 – Name und Sitz
1. Der im Jahre 1928 gegründete Verein führt den Namen
Musikverein Walddorfhäslach e.V.
und hat seinen Sitz in Walddorfhäslach.
2. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen.

§ 2 – Zweck

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur.
2. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Erhaltung und Pflege der Blasmusik. Außerdem durch regelmäßige Übungsabende, Volksmusiktage, Konzerte, Mitwirkung bei weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen kultureller Art sowie Teilnahme an Musikfesten von Verbänden und Vereinen.

§ 6 – Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet:
a) …
b) durch Austritt, der dem Vorstand in Textform zu erklären ist und nur auf den Schluss des laufenden Kalenderjahres zulässig ist

§ 7 – Mitgliedsbeitrag

1. ….
2. …
3. Der Beitrag wird als Jahresbeitrag festgesetzt. Auf die Höhe des Beitrages ist es ohne Einfluss, wenn das Mitglied während des Beitragsjahres aus dem Verein ausscheidet. Der Vorstand kann jedoch die Beiträge für während eines Beitragsjahres eintretende Mitglieder ermäßigen.

§ 11 – Wahlen und Amtsperioden

1. Die nachstehenden unter a) und b) aufgeführten Vorstands- und Ausschussmitglieder werden von der Mitgliederversammlung im jährlichen Wechsel auf jeweils 2 Jahre gewählt:
a) der 1. Vorsitzende und der Kassier als Vorstandsmitglieder sowie 3 Mitglieder als Ausschussmitglieder
b) der 2. Vorsitzende als Vorstandsmitglied sowie 4 Mitglieder als Ausschussmitglieder.
Sollte ein Ausschussmitglied vorzeitig ausscheiden, kann ein Ersatzmitglied für die Restdauer der Amtszeit des ausgeschiedenen Mitglieds gewählt werden. Aufgrund der Neuordnung werden in 2018 einmalig die Personen nach Buchstabe a) für zwei Jahre und die nach Buchstabe b) für ein Jahr gewählt. Danach erfolgen die Wahlen für jeweils zwei Jahre.
2. …
3. …

§ 13 – Allgemeines

1. …
2. …
3. …
4. Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfall der 2. Vorsitzende. Im Falle der Ziffer 3 Satz 5 wird durch die Mitgliederversammlung ein Versammlungsleiter bestimmt.
5. …
6. …

§ 15 – Zusammensetzung und Funktionen

1. Der Ausschuss setzt sich zusammen aus
a) dem 1.Vorsitzenden
b) dem 2.Vorsitzenden
c) dem Kassier
d) 7 Mitgliedern (davon eines als Schriftführer).
2. …
3. Der Ausschuss wird vom 1.Vorsitzenden nach Bedarf einberufen. Er muss einberufen werden, wenn dies mindestens vier Ausschussmitglieder beantragen. Der Ausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens sechs Ausschussmitglieder anwesend sind.
4. Die Beschlüsse des Ausschusses werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1.Vorsitzenden. Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handzeichen. Geheime Abstimmung muss erfolgen, sobald ein Ausschussmitglied der offenen Abstimmung widerspricht. In dringenden Fällen kann auf eine Einberufung des Ausschusses verzichtet und über Beschlüsse elektronisch per Textform abgestimmt werden. Weiteres regelt die Geschäftsordnung.
5. …

§ 18 – Geschäftsführung

1. …
2. Der Ausschuss kann Vereinsmitgliedern Aufgabenbereiche (Ressorts) übertragen.
3. Der Vorstand kann Mitglieder und auch Außenstehende mit der Wahrnehmung oder Vorbereitung einzelner Aufgaben beauftragen.

§ 19 – Rechte und Pflichten

1. …
2. Vermögensrechtliche Angelegenheiten darf der Vorstand nur bis zum Betrag von 300 Euro beschließen; bei höheren Werten ist die Zustimmung des Ausschusses erforderlich.
3. …

§ 24 – Vereinsvermögen

Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Walddorfhäslach, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

 


 

Änderungen der Geschäftsordnung zum 23. Februar 2018

Zur alten Fassung der Geschäftsordnung

Durch die Neuordnung der Vereinsstruktur sind folgende Anpassungen der GO nötig:

II. Ressorts

  • 1. Allgemein

Die Aufgaben des Vereins werden vom Vorstand und sieben Ressorts wahrgenommen.
Die Ressortleitung wird vom Ausschuss einem Vereinsmitglied, möglichst einem Ausschussmitglied, übertragen. Die sonstigen Ressortmitglieder werden von der Ressortleitung ernannt und entlassen.
Die Ressorts nehmen die ihnen übertragenen Aufgaben eigenständig im Rahmen des Finanzplanes und der erteilen Kompetenzen war.
Die Führung des Ressorts obliegt der Ressortleitung. Nur diese ist gegenüber dem Vorstand und dem Ausschuss verantwortlich.

    1. Aufgaben der Ressorts

Nicht aufgeführte oder sich neu ergebende Aufgaben sind vom Vorstand zu erledigen oder einvernehmlich einem Ressort zu übertragen. Ebenso kann der Vorstand Änderungen der Zuordnungen vornehmen. Kann kein Einvernehmen hergestellt werden, entscheidet der Ausschuss.
Es bestehen folgende Ressorts:
–           Allgemeine Verwaltung
–           Eigene musikalische Veranstaltungen
–           Haus und Einrichtung
–           Jugend und Musikunterricht
–           Musiker und Mitglieder
–           Öffentlichkeitsarbeit
–           Waldmusikfest
Die Aufgaben sind Punkt X. Ressortaufgaben zu entnehmen. Der Ressortleiter Allgemeine Verwaltung ist zugleich Schriftführer.

  1. Kompetenzen
      • a) Inhaltliche Kompetenzen

Im Rahmen der ihnen übertragenen Aufgaben treffen die Ressorts die Entscheidungen selbständig.

      • b) Finanzielle Kompetenzen

Das Gesamtbudget eines Ressorts setzt sich aus dem Jahresbudget sowie dem Einzelbetragsbudget zusammen. Über das Einzelbetragsbudget kann in Einzelbeträgen verfügt werden. Die Einzelbeträge und das Gesamtbudget werden vom Ausschuss im Rahmen der Jahresfinanzplanung für die Ressorts einzeln festgesetzt.
Im Jahresbudget für bestimmte Aufgaben festgesetzte Einzelbudgets können nicht auf andere Aufgaben übertragen werden.
Das Gesamtbudget stellt eine Obergrenze dar, damit die Ressorts eigenverantwortlich handeln können. Es soll jedoch versucht werden, das Gesamtbudget zu unterschreiten. Damit ist jedoch keine automatische Budgetkürzung im Folgejahr verbunden.
Einnahmen und Ausgaben sind nur über den Kassier zu entgegenzunehmen bzw. zu leisten (s. IV der Satzung und III. dieser Geschäftsordnung).

      • c) Beschränkungen

Entscheidungen, die geeignet sind, wesentliche Änderungen herbeizuführen oder die finanziellen Kompetenzen übersteigen, sind dem Vorstand vorzulegen. Dieser entscheidet entweder im Rahmen seiner Kompetenzen selbst oder legt sie dem Ausschuss vor.

V. Musikalischer und aktiver Bereich

 

      • 1. Dirigent

Der Dirigent ist als Leiter für den musikalischen Bereich verantwortlich. Er leitet die Übungsstunden sowie die Konzerte und andere musikalische Aufführungen. Die Tätigkeit des Dirigenten ist freiberuflich und wird durch den Ausschuss geregelt. Der Dirigent erhält monatlich ein festes Honorar. Dem Dirigenten steht der Musikerausschuss beratend zur Seite. Entscheidungen, die den musikalischen Bereich betreffen, sind von den Ressortleitern im Einvernehmen mit dem Dirigenten zu treffen.

      • 2. Jugendleiter

Der Jugendleiter und dessen Stellvertreter werden vom Ausschuss für die Dauer von zwei Jahren ernannt. Sie sind dem Ressort Jugend und Musikunterricht zugeordnet.
Ihre Aufgabe besteht in der Vertretung der Interessen der Vereinsjugend und der Förderung der Jugendarbeit des Vereins durch musikalische und außermusikalische Aktivitäten.

IX. Elektronische Abstimmung

Gemäß § 15 Abs. 4 der Satzung kann in dringenden Fällen auf eine Einberufung des Ausschusses verzichtet werden und stattdessen über die Beschlüsse elektronisch in Textform abgestimmt werden.
Über die Durchführung der elektronischen Abstimmung entscheidet der Vorstand.
Die Ausschussmitglieder werden per E-Mail über die Entscheidung und den Gegenstand der Abstimmung in Kenntnis gesetzt. Ihre Stimmen geben die Ausschussmitglieder per E-Mail ab. Die Stimmen müssen innerhalb einer gesetzten Frist abgegeben werden. Im Übrigen gilt § 15 der Satzung.

X. Ressortaufgaben

      • 1. Allgemeine Verwaltung

–           Versicherungen
–           GEMA
–           Mitgliederdatenbank/ -verwaltung
–           Zeugwart
–           Notenwart
–           Verbindung zu anderen Vereinen

      • 2. Eigene musikalische Veranstaltungen

–           Frühjahrs- / Herbstkonzert / Hoffest / Matinée
–           Konzert-CDs
–           Probenwochenende
–           Dekorationen
–           Organisation, Auf-/Abbau, Bewirtung
–           Audiotechnik

      • 3. Haus und Einrichtung

–           Hauswart
–           Heizung/Elektrik/Beleuchtung
–           Musikerheimnutzung
–           Wirtschaftsdienst/Jahresputz

      • 4. Jugend und Musikunterricht

–           Jugendarbeit
–           Verwaltung Musikunterricht
–           Kooperation mit Schulen

      • 5. Musiker und Mitglieder

–           Info an Musiker
–           musikalische Konzepte/Ausrichtung/Aktionen
–           Ständle/Beerdigungen
–           Konzert-/Reisen
–           „Spaßbeauftragter“ (Probengrillen, bunter Abend etc.)
–           Mitgliederbetreuung (Vereinszeitung etc.)

      • 6. Öffentlichkeitsarbeit

–           Pressearbeit/Archiv
–           Plakate/Programme/Werbung
–           Internet/Soziale Medien

      • 7. Waldmusikfest

–           Waldfest

Aufgaben, die hier nicht geregelt sind, werden vom Vorstand wahrgenommen, der diese dann gem. II. Ziff. 2 auf die Ressorts überträgt oder selbst erledigt.